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Autor: Jennifer Schwippert

8 AHA!-Momente

Recap: 8 AHA!-Momente bei der Conversion Roadshow in Köln


Die ConversionRoadshow – eine Veranstaltung der besonderen Art.  Besonders deshalb, weil es die erste Veranstaltung dieser Art überhaupt war: Eine Kombination aus Vorträgen zum Thema Conversion Optimierung

Danke an David Odenthal und Team für dieses herausragende Event! Danke auch, dass wir als Sponsor daran teilhaben durften! Bis zum nächsten Mal!
https://x.com/radolux/status/844935742371627008?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E844935742371627008%7Ctwgr%5Efddc380cbb9cb07b19d39b438a92bef0e2bc9c73%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.intersales.de%2Fnews%2Frecap-8-aha-momente-bei-der-conversion-roadshow-in-koeln%2F

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So können Shopbetreiber die Sicherheit ihres Magento-Shops mit dem Security Scanner prüfen

Straßenfeger unter Pusteblume fegt Samen weg

So können Shopbetreiber die Sicherheit ihres Magento-Shops mit dem Security Scanner prüfen


Für Shopbetreiber kann es schwierig sein, den Überblick über den aktuellen Sicherheitsstatus ihres Magento-Shops zu behalten. Es stellen sich im laufenden Betrieb viele Fragen zur Magento Sicherheit:

  • Habe ich aktuell Sicherheitslücken in meinem Magento-Shop?
  • Gibt es Sicherheitspatches, die noch eingespielt werden müssen?
  • Weist meine technische Umgebung sicherheitsrelevante Konfigurationsprobleme auf?
  • Ist mein Shop eventuell schon kompromittiert worden?
  • Besteht generell dringender Handlungsbedarf, oder ist alles “im grünen Bereich”?

Mit dem Magento Security Scanner stellt der Shopsoftware-Hersteller nun ein kostenfreies Prüf-Tool zur Verfügung, welches Shopbetreiber selbst einrichten können, um die Magento Sicherheit fortlaufend automatisch überwachen zu lassen. Es ist eine offizielle Alternative zum seit mehreren Jahren verfügbaren magereport.com, mit erweiterten Analysemöglichkeiten.

Der Magento Security Scanner


Der Magento Security Scanner Um Shopbetreiber der Notwendigkeit zu entheben, regelmäßig prüfen zu müssen, ob es neue Updates gibt, ob diese schon eingerichtet wurden und ob weitere Bedrohungen für den Shop existieren, hat Magento das kostenfreie Magento Security Scan Tool veröffentlicht. Dieses überwacht vollautomatisch den Magento-Shop und benachrichtigt per E-Mail, sobald Security-Patches fehlen oder Sicherheitslücken geschlossen werden müssen. Zitat Magento: “Monitor your sites for security risks, update malware patches, and detect unauthorized access with Magento Security Scan, the latest FREE tool from Magento Commerce.” Die Funktionsweise des Magento Security Scanners ist einfach:

  • Als Shopbetreiber benötigt man ein kostenfreies Konto auf magento.com
  • Im Konto kann man dann im Menüpunkt Security Scan seine(n) Shop(s) registrieren. Diese Prozedur ist weiter unten beschrieben. Es werden sowohl Magento 1 wie auch Magento 2 Systeme unterstützt.
  • Im vorgegebenen Prüfintervall checkt der Scanner den/die Shop(s) und meldet Probleme per E-Mail

Magento Security Scan Tool einrichten – Schritt für Schritt


  1. Erstellen Sie, sofern noch nicht geschehen, ein Konto unter https://account.magento.com. Dies ist kostenfrei und unverbindlich.
  2. Loggen Sie sich auf der Magento-Site ein.
  3. Wechseln Sie in den Menüpunkt Security Scan und klicken Sie dann auf den Button Go to Security Scan.
  4. Auf der Hauptseite Monitored Websites klicken Sie auf Add Website, um Ihren Magento-Shop zu registrieren.
  5. Site URL: Geben Sie die Internetadresse Ihres Magento-Shops ein.
  6. Sitename: Geben Sie eine Bezeichnung für den Shop ein. Dies dient lediglich der Identifizierung in der Monitoring-Übersicht.Magento Backend add site to security scan Ein Shop wird zur Prüfung der Magento Sicherheit über eine simple Definition zugefügt. Die hinterlegte URL muss im Magento-Shop überprüft werden.
  7. Kopieren Sie den angezeigten Confirmation Code und fügen Sie diesen im Footer Ihres Magento-Shops ein. Dies ist erforderlich, damit das Scan Tool den angegebenen Shop als den Ihren identifizieren kann. So gehen Sie vor: Magento 1 Backend: Wählen Sie System > Allgemein > Design > Footer. Fügen Sie den Code dem Footer hinzu. Speichern Sie die Einstellung und leeren Sie den Magento-Cache. Magento 2 Backend: Wählen Sie Content > Design > Konfiguration. Klicken Sie in der Zeile für die Website in der Spalte Action auf Edit. Fügen Sie den Code dem Footer hinzu. Speichern Sie die Einstellung und leeren Sie den Magento-Cache.
  8. Wählen Sie unter Set Automatic Security Scan das gewünschte Prüfintervall. Möglich sind wöchentlich (empfohlen), täglich oder aber deaktiviert.
  9. Geben Sie die Mailadresse ein, an die Sie über die Prüfergebnisse informiert werden möchten.
  10. Klicken Sie Submit, um die Shop-Registrierung abzuschließen und den Scanner zu aktivieren.
  11. Klicken Sie in der Übersichtsseite auf View Report, um sich die Ergebnisse des Scans anzusehen. Dort können Sie sich den Bericht auch als PDF-Datei herunterladen und sich historische Reports ansehen. Magento Backend security reports, Tech Resources Shopbetreiber können die Magento Sicherheit mit dem Security Scanner anhand detaillierter Berichte überwachen lassen. Diese werden täglich oder wöchentlich automatisch generiert.

Tipp: Eine detaillierte und bebilderte Anleitung zum Download finden Sie auf dem Reiter Security Scan in Ihrem Magento-Konto.

Welche Einschränkungen gibt es?


Das Magento Security Scan Tool prüft mehr als 30 Punkte. Diese betreffen die Bereiche

  • Installierte und fehlende Sicherheits-Patches
  • Installierte und fehlende Updates
  • Die Berücksichtigung von Best Practices im Hinblick auf Security
  • Kompromittierungen des Systems, so kann der Scanner beispielsweise feststellen, ob der Shop von der Visbot-Malware betroffen ist
  • Konfiguration der Shop-Umgebung

Zu den Prüfungen der Konfiguration gehören unter anderem diese Punkte:

  • Wurde der Download-Ordner umbenannt
  • Wurde die Backend-URL umbenannt
  • Wird durchgängig SSL verwendet Sind wichtige Verzeichnisse und Dateien (z.B. app/etc/local.xml) korrekt abgesichert

Sicherheitsprüfungen werden durchgeführt?


Wichtig zu wissen: Die Funktionsweise des Scanners schränkt seine “Sicht” auf das geprüfte Magentosystem ein. Das Scan Tool ruft die offizielle URL des Shops ab und sucht nach bestimmten, von außen öffentlich zugänglichen Dateien. Diese werden vom Tool geprüft und die Ergebnisse interpretiert. Für sämtliche Dateien und ihre Inhalte, die außerhalb des öffentlichen Zugriffs liegen (und liegen müssen), ist der Scanner “blind”. Dies hat Konsequenzen für den Umfang und die Güte einiger Informationen, die das Tool liefert. Eine Reihe von Dingen bleiben daher im Dunklen. So kann es passieren, dass ein schon installierter Patch als fehlend gemeldet wird. Weitere mögliche Ursache für Falschmeldungen: Um die Security Best Practices zu befolgen, verändern Systemadministratoren verschiedene zentrale URLs, z.B. die Adresse des Backends. Dadurch kann der Scanner nicht überprüfen, ob diese veränderte URL mit SSL ausgestattet ist, was zu einer entsprechenden Meldung des Tools führt. Übrigens wird Magento in Kürze als Option einen SSH-basierten Check einführen, der die oben beschriebenen Nachteile eliminiert, weil das Scan Tool dann “alles” sehen kann, was relevant ist.

Fazit? Empfohlen!


Das Scan Tool  liefert Shopbetreibern wichtige Hinweise. Vor allem Meldungen über fehlende Patches und etwaige Kompromittierungen sollten Betreiber ernst nehmen. Um die Dringlichkeit besser zu beurteilen, stuft das Tool die Ergebnisse in entsprechende Schweregrade von Low über Mid zu High ein, und zwar sowohl auf Ebene einzelner Incidents als auch für den Shop insgesamt. Vor dem Hintergrund der genannten Einschränkungen müssen Shopbetreiber jedoch mit der einen oder anderen Falschmeldung rechnen, die für alle Fälle aber von einem kundigen Magento-Spezialisten abgeprüft werden sollte. Wichtig ist und bleibt trotz des Tools: Shopbetreiber sollten zusammen mit ihrem Administrator oder ihrer Magento-Agentur dafür sorgen, dass die Magento Security Best Practices strikt befolgt werden. Dabei handelt es sich um eine Empfehlung vor allem im Hinblick auf korrekte Konfiguration des Gesamtsystems. Wer sich als Magento-Shopbetreiber dem Thema Shop-Sicherheit allgemeinverständlich annähern möchte, findet im interSales Blog einen Einführungs-Artikel zur Magento-Sicherheit. Kostenlose Analyse Völlig unverbindlich analysieren wir gerne Ihren Magento-Shop auf Schwachstellen und unterziehen den Sicherheitszustand einer gründlichen Prüfung. Wir sind Ihre erfahrene Magento Agentur  sprechen Sie uns an!

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Erfolgreicher Relaunch für die Automobilwoche: Neuer B2B-Aboshop auf Magento mit Hyvä

Erfolgreicher Relaunch für die Automobilwoche: Neuer B2B-Aboshop auf Magento mit Hyvä


Wenn Fachjournalismus auf modernes E-Commerce trifft, entstehen neue Chancen. Genau das war der Ausgangspunkt für Automobilwoche, die führende B2B-Medienmarke der Automobilbranche. Der bisherige Aboshop war technisch in die Jahre gekommen, Anpassungen nur mit hohem Programmieraufwand möglich – Wachstum schwierig zu realisieren.

Gemeinsam mit der interSales AG entschied sich das Team von CRAIN Communications für einen kompletten Neustart: Ein Relaunch auf Magento 2 mit Hyvä, individuell gestaltet, zukunftssicher aufgebaut und voll integriert in die digitale Infrastruktur des Verlags. Das Ziel: mehr Flexibilität, mehr Geschwindigkeit und ein Nutzererlebnis, das überzeugt.

Moderner E-Commerce für die Medienbranche


Mit dem Relaunch wurde der bisherige Aboshop vollständig neu entwickelt. Im Fokus stand die Verbindung von exzellenter Usability, einfachen Prozessen für die Nutzer und einer flexiblen technischen Architektur.
Das Ergebnis: eine performante, leicht bedienbare und skalierbare Lösung, die die digitale Vertriebsstrategie von CRAIN optimal unterstützt.

Der Shop bildet das Herzstück des digitalen Geschäftsmodells von Automobilwoche – von klassischen Print- und E-Paper-Abos über Paid-Content-Modelle bis hin zu Sonderheften und Business-Services wie dem Datencenter. Zentrale Anforderungen waren ein moderner Checkout mit vielen Zahlungsarten, eine nahtlose ERP-Integration und ein Single-Sign-On (SSO) für Website, Shop und Kundencenter.

„Die neue Lösung ist essenziell für weiteres Wachstum“, so Max Walbersdorf, Projektleiter bei Crain Communications.
„Wir wollten nicht einfach einen neuen Shop, sondern ein System, das mit unseren Anforderungen wächst. interSales hat uns geholfen, genau das zu erreichen – technisch sauber, aber vor allem mit einem klaren Verständnis für unsere Geschäftsziele sowie unsere technische Umgebung.“

Technische Tiefe trifft User Experience: Hyvä


interSales übernahm die komplette technische Umsetzung auf Magento 2 – inklusive:

  • Frontend-Entwicklung mit Hyvä für optimale Performance und Core Web Vitals auf Basis eines individuell gestalteten UX/UI-Designs
  • Integration in das ERP-System der Vertriebsunion (VU)
  • Integration mit den Paywalls der neuen zentralen Automobilwoche-Webseite
  • Aufbau und Betrieb einer Single-Sign-On-Infrastruktur (SSO) für zentrales Login zwischen Website und Shop, über das ERP
  • Stripe-Zahlungsintegration mit Apple Pay und weiteren modernen Payment-Optionen 
  • Tracking-Setup mit granularer Anbindung an Adobe Analytics

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Customer Journey – vom Artikelzugriff über Paywall-Integration bis zum Checkout. Über den Shop entstehen alle Neukundenbeziehungen; bestehende Kunden erhalten ebenfalls Zugang zum neuen Self-Service-Kundencenter.

Maximale Eigenständigkeit für das Redaktionsteam


Ein entscheidender Vorteil für das Team von Automobilwoche: Alle Inhalte, Produkte und Kampagnen lassen sich mit Magento nun komplett selbst pflegen. Neue Abo-Modelle, Landingpages, Sonderhefte oder Marketingaktionen können ohne Programmierung angelegt und gesteuert werden – direkt im System. Was früher durch starre, hart codierte Strukturen eingeschränkt war, ist heute flexibel, schnell und redaktionell steuerbar. Das schafft mehr Agilität und verkürzt die Time-to-Market für neue Angebote erheblich.

Hyvä als Gamechanger im Magento-Ökosystem


Mit dem Wechsel auf das Hyvä-Frontend wurde nicht nur das Design modernisiert, sondern auch die Performance massiv verbessert. Hyvä reduziert die Komplexität herkömmlicher Magento-Themes und ermöglicht eine deutlich höhere Geschwindigkeit – ein entscheidender Faktor für Nutzererlebnis und SEO.

Die interSales AG ist Hyvä Bronze Partner und gehört damit zu den zertifizierten Agenturen in Deutschland, die komplexe Magento-Projekte mit Hyvä realisieren.

Zukunftssicher integriert – von der Paywall bis zur Analyse


Neben dem reinen Shopbetrieb wurde das System so konzipiert, dass Landingpages für Marketingaktionen, A/B-Tests und automatisierte Newsletterprozesse direkt angebunden werden können. Die Datenflüsse zwischen Shop, Website und ERP sorgen für konsistente Kundendaten und ermöglichen eine präzise Erfolgsmessung.

Fazit: E-Commerce, der mediale Geschäftsmodelle stärkt


Der neue Aboshop von Automobilwoche zeigt exemplarisch, wie moderne E-Commerce-Technologie das Wachstum digitaler Medienmarken unterstützt – durch bessere Benutzererlebnisse, optimierte Prozesse und hohe technische Qualität. Wer als Verlag, Fachmedium oder B2B-Plattform vor ähnlichen Herausforderungen steht, profitiert von der Erfahrung und Umsetzungskraft der interSales AG – vom Konzept bis zum Go-Live.

Sie planen selbst einen Relaunch oder möchten Ihr digitales Geschäftsmodell weiterentwickeln? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

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SEO – für Online Shops

SEO für Online-Shops – Podcast Interview


Für Online-Shops stellen sich eine Reihe von spezifischen SEO-Problemen und Fragestellungen: Angefangen bei der Vermeidung von Duplicate Content durch Kategorien, über Themen der Indexierung bis hin zur Performance.

In Folge #094 des SEOSENF-Podcasts gibt Andrej Radonic, Vorstand der interSales AG, Shopbetreibern und Online-Marketern Tipps, wie sie ihren Webshop für Suchmaschinen gut aufstellen.

Themen

  • SEO im Ecommerce: welche Rolle spielt die richtige Shop-Software?
  • Ein schneller Webserver als Basis des Erfolgs
  • PageSpeed Optimierungen, dabei mobile User bedenken! Festlegung der URL-Struktur
  • Interne Verlinkung – häufig im Ecommerce unterschätzt
  • Optimierung für mobile Devices: Sind unterschiedliche Inhalte für Desktop und mobile sinnvoll und noch zeitgemäß?
  • Wie sieht es mit AMP-Seiten im Ecommerce aus?
  • Content – die Chance auf Differenzierung und mehr Sichtbarkeit bei Google
  • Welche Content-Formen funktionieren heutzutage noch? Meta-Daten nicht vergessen

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WhatsApp Business: so profitieren B2B Unternehmen

WhatsApp Business: so profitieren B2B Unternehmen


Die Zahl der monatlich aktiven WhatsApp-Nutzer weltweit beläuft sich auf rund zwei Milliarden. Damit ist es der beliebteste Messenger weltweit. Pro Tag werden in WhatsApp rund 100 Milliarden Nachrichten verschickt – im Durchschnitt also rund 50 pro aktivem Nutzer. Laut Statista Global Consumer Survey nutzen in Deutschland 87 Prozent der Befragten den Messenger regelmäßig (statista.com). Unternehmen eröffnet sich damit ein direkter Kanal zu Kunden und Interessenten, denn nahezu jeder von uns hat heutzutage WhatsApp in der Hosentasche. Für viele Kunden ist es ein bequemer Weg, um sich mit Fragen oder Anliegen an ihre Lieferanten zu wenden, auch im geschäftlichen Kontext. Kein Wunder, dass sich auch für im B2B-Sektor tätige Unternehmen die Verwendung von WhatsApp für die Kommunikation mit Kunden immer mehr durchsetzt. Kleine und mittelständische Unternehmen verwenden den Messenger vermehrt in folgenden Bereichen:

  • Bestellwesen
  • Kundenservice
  • Marketing und Vertrieb
  • allgemein schnelle Erreichbarkeit der Hotline

Warum sollten Sie WhatsApp für Ihr Unternehmen nutzen?


Oberfläche App-Icons im Mittelpunkt WhatsApp

Abgesehen von der Größe der Nutzerbasis gibt es drei Hauptgründe, warum Unternehmen ernsthaft in Erwägung ziehen sollten, WhatsApp in ihre Kommunikation einzubauen.

  1. WhatsApp ist ein nützlicher Kanal für den Kundenservice. Es ermöglicht Unternehmen, schnell und einfach mit Kunden in Kontakt zu treten, mit der sie vertraut sind.
  2. WhatsApp wird von Unternehmen als digitaler Kommunikationskanal noch unterschätzt. Allein WhatsApp Status hat über 500 Millionen täglich aktive Nutzer. Mit Nachrichten an Gruppen von Kunden können bis zu 256 Personen gleichzeitig erreicht werden, während durch 1:1-Kommunikation Beziehungen zu den Nutzern aufgebaut werden können, die die Markentreue stärken.
  3. WhatsApp als Marketing-Werkzeug ist leistungsfähiger, als viele Unternehmen glauben. Vom Versenden bezahlter Benachrichtigungen bis hin zur direkten Ansprache von Leads können Vermarkter eine Vielzahl von Strategien und Funktionen nutzen, um den Umsatz zu steigern und die Konversionsrate zu erhöhen.

Welche Anwendungsbereiche bietet WhatsApp für Unternehmen?


Kleine und mittelständische Unternehmen verwenden den Messenger vermehrt in folgenden Bereichen:

Bestellwesen

Nach unseren Erfahrungen wird WhatsApp vor allem von Bestandskunden gerne dafür genutzt, Bestellungen auf formlose Weise zu übermitteln. Dieser Weg ersetzt für die Kunden zumeist E-Mail oder Fax (!) als Medium, denn es ist bequem, schnell und unkompliziert. Häufiger Anwendungsfall: Eine Bestellung wurde aufgegeben, z.B. per E-Mail oder den Shop und dem Kunden fällt anschließend auf, dass eine Position vergessen wurde. Diese schickt sie/er per WhatsApp hinterher. Kundinnen und Kunden schätzen offensichtlich diesen bequemen und unkomplizierten Weg, zudem empfinden sie ihren Lieferanten als modern und kundenorientiert.

Kundenservice

Jegliche Form von Kundendienst kann über WhatsApp schnell und unkompliziert abgewickelt werden. Zumeist ersetzt dieser Kanal ein Telefonat oder eine E-Mail an den Support. Hier hoffen Kundinnen und Kunden vor allem auf schnelle Antwort.

Marketing und Vertrieb

WhatsApp eröffnet neue Wege, Marketing und Vertrieb zu betreiben. Über diesen Kanal können Interessenten “gesammelt” und anschließend mit Informationen versorgt werden. Das Medium ist geeignet für rasch aufeinanderfolgende Kampagnen, insbesondere für Informationen und Angebote mit hoher Aktualität.

Allgemein schnelle Erreichbarkeit der Hotline

Mit WhatsApp können gerade kleine und mittlere Unternehmen Kundinnen und Kunden mit ihren Anfragen schneller bedienen. Denn in vielen Fällen genügt bereits eine kurze und schnelle Antwort, um das Anliegen zu beantworten oder ein Problem zu lösen. WhatsApp Business (mehr dazu im nächsten Kapitel) verfügt über die Funktion „Quick Reply“, mit der man vordefinierte Antworten auf häufig gestellte Fragen senden kann.

WhatsApp Produkt-Überblick


Person hält Handy in der Hand. Man sieht den WhatsApp-Startbildschirm

WhatsApp Business ist eine B2B-Lösung vom Facebook-Konzern Meta und steht in zwei Varianten zur Verfügung. Zum einen gibt es die WhatsApp Business App – mit mehr Funktionsumfang als die App zur privaten Nutzung. Zum anderen gibt es die WhatsApp Business Plattform, eine Kommunikationslösung für größere Unternehmen bzw. Szenarien.

WhatsApp Business App


WhatsApp Business wurde 2018 veröffentlicht und speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt, damit Mitarbeiter zwei Konten auf demselben Telefon nutzen können, ohne ein weiteres Standard-WhatsApp-Konto verwenden zu müssen. Sowohl Unternehmen als auch Kunden müssen als Anwender lediglich über eine Internet-Verbindung verfügen und können darüber kostenfrei miteinander kommunizieren. Als Unternehmen benötigen Sie lediglich eine separate Handynummer für die Verwendung von WhatsApp Business. Die Mitarbeiter können leicht erkennen, welche App für ihre persönliche Nutzung und welche für geschäftliche Zwecke bestimmt ist, da WhatsApp Business ein anderes Logo hat. WhatsApp Business verfügt über die Funktion „Quick Reply“, mit der man vordefinierte Antworten auf häufig gestellte Fragen senden kann. Daneben bietet WhatsApp Business auch die Möglichkeit, Gruß- und Abwesenheitsnachrichten zu versenden, Unterhaltungen zu kennzeichnen und weitere Zusatzfunktionen.

Vorteile

  • kostenlose Nutzung
  • einfache Verwaltung von Kundenanfragen

Nachteile

  • keine standardmäßige DSGVO-Konformität
  • Nutzung nur auf einem Smartphone möglich

WhatsApp Business Platform (früher: API)


Die WhatsApp Business Platform ist für größere Unternehmen gedacht, die ein großes Nachrichtenvolumen erhalten, welches die Business App nicht bewältigen kann.​​Die WhatsApp Business Plattform ist nicht kostenlos und kann nur über sogenannte WhatsApp Business Solution Provider genutzt werden. Diese Provider sind offizielle Partner von WhatsApp und stellen über eine eigens entwickelte Software den Zugang zur API-Schnittstelle bereit. In aller Regel fallen dabei Kosten an. Im Gegensatz zur App kann die API eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern und Geräten unterstützen. Unternehmen können die API auch nutzen, um Benachrichtigungen an ihre Kunden zu senden. Beachten Sie dabei, dass für APIs zunächst die Erstellung eines Kontos genehmigt werden muss, dass die Nachrichten innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden müssen und dass Vorlagen-Nachrichten vor dem Versand von WhatsApp genehmigt werden müssen.

Vorteile

  • geeignet für größere Unternehmen bzw. intensivere Nutzung
  • Verwendung auf mehreren Geräten möglich
  • Integration mit anderen Anwendungen realisierbar, für Automatisierung
  • DSGVO von vorneherein gewährleistet

Nachteile

  • Nicht kostenlos
  • Höherer Aufwand zur Implementierung

Tipps & Tricks für optimalen Kundenservice mit WhatsApp


Für die meisten Unternehmen ist WhatsApp in erster Linie ein Kanal für den Kundenservice. Denn für viele Kunden ist es eine bequeme und natürliche Plattform, um sich mit Fragen oder Anliegen an Unternehmen zu wenden. Daher kann sich WhatsApp als nützliches Kundenservice-Tool bewähren, wenn Sie einige Hinweise beherzigen.

  1. DSGVO: WhatsApp datenschutzkonform einsetzen Die App speichert sämtliche im Adressbuch des Smartphones gespeicherten Kontakte, also auch solche, die nie der Nutzung im Rahmen von Whatsapp zugestimmt haben mögen. Tipp 1: Legen Sie keine Kontakte in der Kontaktliste des verwendeten Smartphones an. Tipp Tipp 2: Verwenden Sie ein dediziertes Firmenhandy.
  2. Nutzen Sie WhatsApp Web Der Versuch, auf große Mengen von Nachrichten auf Ihrem Telefon zu antworten, ist zu mühselig, da zeitaufwändig und nicht skalierbar. Glücklicherweise können Sie Nachrichten auch über Ihren Browser auf Ihrem PC mit WhatsApp Web senden und empfangen. So können Sie eine Maus und eine Tastatur verwenden (oder ein Headset, wenn Sie Anrufe entgegennehmen), wodurch Ihre Arbeitsabläufe im Kundenservice schneller und effizienter werden.
  3. Antworten Sie immer innerhalb von 24 Stunden Schnelle Antworten sind ein Grundpfeiler eines erfolgreichen WhatsApp-Kundendienstes. 42 % derjenigen, die Unternehmen eine Nachricht senden, erwarten eine Antwort in weniger als einer Stunde. Eine Studie hat sogar ergeben, dass die Kunden umso mehr für ein Produkt zu zahlen bereit sind, je schneller die Unternehmen auf Kundendienstanfragen reagieren.
  4. Nutzen Sie die Vorteile verschiedener Nachrichtenformate. WhatsApp bietet viele Funktionen, die die Kommunikation für Unternehmen und Kunden gleichermaßen erleichtern. Sie können zum Beispiel Fotos, Videos, genaue Ortsangaben, GIFs, PDFs oder sogar Sprachaufnahmen versenden. Diese Vielfalt an Formaten bedeutet, dass Sie nicht darauf beschränkt sind, Kundenanfragen nur mit Text zu beantworten. Sie können Video-Tutorials oder PDF-Anleitungen senden, um Nutzern bei komplexeren Problemen zu helfen, und Nutzer können Screenshots oder Videos senden, die die Probleme zeigen, mit denen sie zu tun haben. Außerdem können Sie Ihren Kunden ein positives und unterhaltsames Serviceerlebnis bieten, indem Sie kreativ werden. Auch unterhaltsame Inhalte sind bei Nutzern willkommen und tragen zu einer positiven Wahrnehmung des Unternehmens bei.
  5. Veröffentlichen Sie Ihre WhatsApp-Kundendienstnummer Facebook bietet Click-to-WhatsApp-Anzeigen an, die Sie in beworbenen Inhalten platzieren können, um Leute dazu zu bringen, Ihnen eine Nachricht zu schicken. Sobald Sie ein Geschäftskonto eingerichtet haben und ein Mitarbeiter oder ein Team bereit ist, WhatsApp-Anfragen zu bearbeiten, können Sie einen Link, eine Schaltfläche oder eine Telefonnummer in Ihre Website, Ihren Online-Shop, Social-Media-Konten, in die E-Mail-Signatur usw. einfügen.

Fazit: Einfach machen!


WhatsApp ist ein attraktiver Kommunikationskanal, auch für geschäftliche Nutzer. Unternehmen sollten sich daher jetzt damit auseinandersetzen. Wenn Sie bereits auf WhatsApp sind, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihren Kundenservice verbessern können und ggf. sogar auf Marketingkampagnen ausweiten. Wenn Sie WhatsApp einführen möchten, helfen wir Ihnen bei der Einbindung in Ihre Website oder in Ihren Online-Shop, insbesondere wenn dieser auf Magento bzw. b2Sales basiert. Sprechen Sie uns einfach an. Gerne teilen wir dabei unser Wissen sowie die Erfahrungen anderer Kunden, damit Sie größtmöglichen Nutzen daraus ziehen.

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Magento – für diese Anwendungsfälle eignet sich das Shopsystem

Magento – für diese Anwendungsfälle eignet sich das Shopsystem


Während insbesondere in Deutschland Shopware an Popularität der Magento-Software den Rang abläuft, so handelt es sich doch um ein sehr interessantes, leistungsfähiges Paket für zahlreiche Anwendungsfälle:
  • Magento eignet sich für Shops von klein, über mittel bis groß. Für allerkleinste Shops mit wenigen Produkten und ohne besonderen technischen Anspruch dagegen ist es zu aufwändig.
  • Der Shop lässt sich besonders gut und jederzeit erweitern. Der riesige Marktplatz mit tausenden von Plugins ermöglicht neue Funktionen für wenig Geld.
  • Das Shopsystem lässt sich besonders gut mit anderen Anwendungen koppeln – es existieren Schnittstellen für die Anbindung von ERP-Systemen, CRM-Systemen, PIMs, Internet-Marktplätzen und vieles mehr

Wofür eignet sich Magento besonders gut?


Besondere Stärken von Magento


Seine Stärken spielt Magento bei besonderen Anforderungen aus, wie etwa „Untershops“ – d.h. mehrere Shops unter „einem Dach“. Beispielsweise B2B- und B2C-Shop getrennt, aber in einem System. Internationalisierung – mit mehreren Sprachen, mehreren Währungen, verschiedenen Steuersätzen und unterschiedlichen Konfigurationen je Land oder Region Heterogene Produktsortimente – Variantenartikel, Downloadprodukte, Virtuelle Produkte, Bundles und Gruppenprodukte Agiles Vorgehen – eher klein anfangen, aber dann schrittweise ausbauen. Denn das System bietet technisch und funktional eine sehr breite Basis, auf der der Weiterentwicklung kaum Grenzen gesetzt sind

Magento für Ihr Unternehmen?

Gerne besprechen wir unverbindlich, ob sich Magento für Ihren Anwendungsfall gut eignet. Und ob wir als Magento-Agentur der passende Partner für Sie sind. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Gespräch.

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Migration von Magento 1 zu Magento 2:

Migration von Magento 1 zu Magento 2: 14 Top-Tipps von international anerkannten Magento-Experten


Steht bei Ihnen auch der Umzug von Magento 1 auf Magento 2 an?

Während der Termin, an dem der Support für Magento 1 endet – der 1. Juni 2020 – näher rückt, haben bereits viele Shopbetreiber entweder schon auf Magento 2 gewechselt oder sind gerade dabei. Nach unseren Erhebungen stellt sich das Bild derzeit (November 2019) wie folgt dar (grobe Schätzungen!):

Im deutschsprachigen Raum gibt es etwa 19.000 Magento-Shops.

  • 50% davon werden noch mit Magento 1 betrieben
  • 25% sind zu Magento 2 gewechselt oder befinden sich gerade in der Umstellungsphase
  • 25% der ehemaligen Magento 1 Shopbetreiber haben sich für eine andere Plattform entschieden. Allen voran Shopware, Shopify, WooCommerce.

Es ist völlig klar und richtig, sich als Shopbetreiber jetzt nach dem passenden System umzuschauen und die richtige Entscheidung zu treffen. Ganz offen gesagt, hoffen wir natürlich darauf, dass die Mehrheit weiterhin auf Magento setzt und zur Version 2 umzieht.

Es gibt schließlich eine Reihe guter Gründe, weiterhin auf das weltweit führende Open Source Shopsystem zu setzen:

  • Skalierbarkeit und Leistungssteigerung, d.h. schnelleres Laden von Seiten
  • Suchmaschinenfreundlich für ein besseres Ranking und eine bessere Sichtbarkeit.
  • Verbesserte Administrationsoberfläche mit umfangreicheren Dashboards, einfacheren Möglichkeiten zum Erstellen und Pflegen von Produkten.
  • Modularität sowohl des Frontends als auch des Backends
  • Zukunftssicherheit: Innovative Konzepte finden in Magento 2 Eingang – von PWA und Headless Commerce über die vollintegrierte Anbindung an Marktplätze wie Amazon bis hin zu KI-gesteuerten Personalisierungssystemen (Adobe Sensei)

Für alle, die sich mit dem Umzug auf Magento 2 beschäftigen wollen, hat unser Partner OneStepCheckout Tipps von Partner-Agenturen eingeholt. Der führende Anbieter für alternative Magento-Checkouts bat sie, ihre besten Tipps zu teilen, um Fallen zu vermeiden und die Umstellung so vorzubereiten, dass die Migration nicht nur so reibungslos und problemlos wie möglich verläuft, sondern auch dem gesamten Unternehmen einen Mehrwert bringt.

Alle Experten, die im Folgenden zu Wort kommen, sind seriöse und vertrauenswürdige Spieler auf der ganzen Welt mit umfangreicher Magento-Erfahrung, die Ihnen mit solider technischer Beratung und Implementierung, viel Geschäftssinn und Know-how helfen, Ihre Erwartungen zu erfüllen.

Von PIM bis SEO, von Zahlung bis PWA haben wir eine große Auswahl an Tipps Sie zusammengestellt.

(Der folgende Text wurde mit freundlicher Genehmigung von OneStepCheckout durch interSales ins Deutsche übersetzt.)

Tipp 1: Fragen Sie nach Referenzen.


Magento hat sich als eine der führenden Plattformen für den Aufbau von Online-Shops etabliert und bietet Unternehmen weltweit eine leistungsstarke und flexible E-Commerce-Lösung. Mit fast 250.000 Online-Shops, die rund um den Globus betrieben werden, ist Magento eine ernstzunehmende Alternative zu anderen bekannten Plattformen wie Shopify, Shopware und WooCommerce.

In diesem umfassenden Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Magento Commerce und Magento Open Source sowie die gebotenen Funktionen, bei denen es letztlich immer um den Online-Verkaufserfolg geht.

Wir werden unter anderem die Unterschiede zwischen den beiden Versionen herausarbeiten und Ihnen dabei helfen, die beste Option für Ihr Unternehmen zu wählen. Des weiteren werden wir Ihnen zeigen, wie Sie einen Magento-Shop aufsetzen und welche essenziellen Funktionen und Erweiterungen Sie kennen sollten, um eine optimale Performance und ein perfektes Einkaufserlebnis für Ihre Kunden zu gewährleisten.

Egal ob Sie dabei sind, in den E-Commerce-Bereich einzusteigen oder Ihren bestehenden Online-Shop auf ein neues Level bringen möchten: Erfahren Sie in diesem Artikel die Eigenschaften, Vor- und Nachteile, und wie es dabei helfen kann, den Online-Verkaufserfolg zu steigern.

Tipp 2: Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um die Struktur von Produktkatalog und Kategorien zu überdenken.


Obwohl wir eher von einer Migration von Magento 1 nach Magento 2 sprechen, sollte der Magento 2 Webshop als neue Implementierung betrachtet werden. Betrachten Sie die Migration als Neuentwicklung. Damit vermeiden Sie Fehleinschätzungen, die die Planung oder die Kostenentwicklung des Projekts gefährden.

Einige unserer „Lessons Learned“ aus den Migrationsprojekten:

Obwohl eine Datenmigration für Kategorien / Produkte und andere Inhalte und Konfigurationselemente möglich ist, ist es sinnvoll zu überlegen, wie „gültig“ die Magento 1-Daten sind. Es ist möglich, dass der Magento 1 Store mit inaktiven Attributen, Attributsätzen und Produkten aufgestockt wurde. Verwenden Sie das Magento 2-Projekt als Neuanfang und stellen Sie sicher, dass nur saubere Daten migriert werden. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um die Struktur von Produktkatalogen und Kategorien zu überdenken.

Überprüfen Sie sorgfältig alle Erweiterungen, die im Magento 1 Store verwendet werden:

  • Sind sie noch in Benutzung?
  • Bietet natives Magento 2 jetzt vielleicht dieselbe Funktionalität und ist das betreffende Modul dadurch ggf. obsolet?
  • Und vor allem: sind die Funktionen, die Sie von der Extension erwarten, auch in der Magento 2-Extension verfügbar?

Obwohl viele Magento 2-Extensions mehr Funktionalität bieten, haben wir Fälle gesehen, in denen bestimmte Funktionen entfernt wurden, die vorher in der Magento 1-Variante vorhanden waren. Dies wird zu Frustration auf Anwenderseite („Ich hatte das in Magento 1“) und auf Entwicklungspartnerseite („Ich kann diese Funktionalität nicht kostenlos in Magento 2 erstellen“) führen.

Emile Koolstra, Owner at Younify (NL)

Tipp 3: Für jedes Feature müssen Sie entscheiden, ob es noch notwendig ist und ob Sie es nach Magento 2 migrieren wollen.


Eine erfolgreiche Migration beginnt mit der Bewertung der aktuellen Magento 1-Installation. Erstellen Sie eine Liste aller

  • Funktionalitäten
  • Merkmale
  • Anpassungen
  • Module von Drittanbietern in Magento 1.

Für jedes Feature müssen Sie sich entscheiden, ob es noch notwendig ist und ob Sie es nach Magento 2 migrieren wollen, um einen vollständigen Überblick über alles zu erhalten, was von Magento 1 nach Magento 2 migriert werden muss.

Priorisieren Sie alles mit den wichtigsten Merkmalen zuoberst, und die am wenigsten wichtigen als Letztes. So gewährleisten Sie, das nichts übersehen oder vergessen wird beim Aufbau Ihres Magento 2-Shops.

Fremd- oder Eigenleistungen?

Wir empfehlen, mit einem sehr praktisch Agentur-Team aus dem eigenen Markt zu arbeiten. Die Hauptvorteile dafür sind:

  • Kommunikation: keine kulturellen Unterschiede, kein Missverständnis und Dinge, die in der Übersetzung „verloren gehen“, bessere Reaktionsfähigkeit.
  • Marktkenntnisse: Jede Person in der Agentur kennt den Markt, in dem der Händler tätig ist, so dass sie den Anwendern Einblicke in die Zielgruppe geben und Tipps und Ratschläge geben kann.

Danny Verkade, CTO Cream und Magento Master 2018

(NL) Beratungstermin für Magento 2 Umzug – gratis

Tipp 4: Stellen Sie sicher, dass Sie die Daten Ihres Shops verstehen, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.


Drei Gründe, warum Sie von Magento 1 zu Magento 2 migrieren sollten:

1. Leistung

Magento 2 wurde von Grund auf neu gestaltet, wobei der Schwerpunkt auf der Leistung liegt. Magento 2 ist für PHP 7 optimiert, das viel schneller ist als PHP 5, auf dem Magento 1 basiert. Es unterstützt auch nativ eine Reihe von leistungsstarken Caching-Systemen wie Varnish, wodurch bei der Konfiguration Ihrer Website keine zusätzlichen Plugins benötigt werden.

2. Verbesserter Checkout-Prozess

Magento hat den Checkout-Prozess deutlich verbessert, um Ihren Kunden die Bedienung so einfach wie möglich zu gestalten. Sie werden nicht mehr aufgefordert, sich als Gast anzumelden, zu registrieren oder auszuchecken. Stattdessen geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und ein superschnelles AJAX-Lookup prüft, ob Sie ein Konto haben oder nicht. Wenn Sie ein Konto haben, erscheint ein Passwortfeld. Wenn du es nicht tust, dann machst du so weiter, als wärst du ein Gast, bekommst aber die Möglichkeit, ein Passwort einzugeben, nachdem du deine Bestellung aufgegeben hast. Dies reduziert die Datenmenge, die Ihr Kunde eingeben muss, und erspart es ihm, sich daran zu erinnern, ob er zuvor ein Konto bei Ihnen registriert hat. Eine Reihe weiterer cleverer Verbesserungen wurden vorgenommen, wie z.B. das Umgehen einer Rechnungsadresse für Zahlungsmethoden, die diese nicht benötigen, und eine automatische Auweisung der Versandkosten, sobald Kunden ihre Lieferadresse eingegeben haben.

3. Progressive Web Apps

Progressive Web Apps (PWAs) sind die Zukunft des Internets. Sie modularisieren Ihre Inhalte, Ihr Layout und Ihre E-Commerce-Funktionalität und speichern das Layout auf dem Gerät Ihres Benutzers mit Hilfe von Caching-Technologien. Das Endergebnis ist eine superschnellen Website mit vielen Vorteilen einer nativen App, die auf dem Handy installiert werden muss. Sie unterstützen Push-Benachrichtigungen, sofortiges Laden und die Möglichkeit, sie auf dem Startbildschirm anzuzeigen. Magento hat bereits ein Toolkit zur Verfügung gestellt, mit dem Entwickler progressive Webanwendungen im Magento 2 Framework erstellen können. Wenn Sie eine blitzschnelle, einfach zu bedienende Website wünschen, die Push-Benachrichtigungen unterstützt und ein regelmäßiges Engagement der Benutzer fördert, dann ist eine PWA die beste Wahl.

Top-Tipp für eine reibungslose Migration auf Magento 2

Wenn Sie sich nun für eine Migration auf Magento 2 entscheiden, nehmen Sie sich die Zeit, die aktuelle Datenkonfiguration zu studieren. Sie mögen glauben, dass sie eine „direkte“ Migration von allem in ihrem aktuellen Magento 1-System nach Magento 2 wollen, aber das ist selten der Fall.

Nutzen Sie die Migration als Chance, Attribute und andere Datenstrukturen zu prüfen und zu hinterfragen. Nehmen Sie sich die Zeit, jedes Attribut und jedes Plugin/Anpassung zu analysieren, um herauszufinden, warum die Änderung vorgenommen wurde. Wenn klar ist, dass das Element in Magento 2 benötigt wird, überprüfen Sie die Anforderung erneut und sorgen Sie für eine optimale Implementierung.


Ewen Cameron, Technical Director bei Digital Six, Edinburgh (UK)

Tipp 5: Dies ist eine Gelegenheit, einen neuen Zahlungsanbieter zu wählen.


3 Dinge, die Sie vor der Migration zu Magento 2 beachten sollten, die Ihnen nicht in den Sinn kommen konnten

Ich habe viele Artikel über die Migration zu Magento 2 gelesen, von denen einige klassische Clickbaits (gutes SEO) sind, die Links auf sich selbst setzen, die mit einem Standardsatz schließen: „Klicken Sie hier, um das am besten zertifizierte Team für die Migration zu Magento 2 einzustellen“. Andere zeigen den richtigen Weg und ich rate dir, diesen offiziellen Link zu nutzen: https://devdocs.magento.com/guides/v2.3/migration/bk-migration-guide.html

Also, nehmen Sie sich die Zeit, über alle Anpassungen und Integrationen nachzudenken und diese aufzuschreiben, die Sie in den letzten Jahren an Ihrem Magento 1-System vorgenommen haben (ich hoffe, Sie haben alle dokumentiert und verfolgt).

Jede einzelne nützliche Anpassung sollte komplett neu gestaltet und in Magento 2 mit zusätzlichen Kosten und Zeitaufwand neu entwickelt werden.

Wie auch immer, viele Tipps und Hinweise sind weit verbreitet, aber es gibt 3 Dinge, die Sie vor der Migration berücksichtigen sollten, die Sie meiner Meinung nach im Hinterkopf behalten sollten:

1 – Bedenken Sie, dass Sie nicht wirklich vor Juni 2020 migrieren müssen.

Sicherlich haben Sie von Magento 1 gehört, dass es im Juni 2020 „sterben wird“ (Einige Händler glauben wirklich, dass ihr Shop offline gehen wird!?).

Keine Sorge, Ihr Shop wird nicht offline gehen. Was wahr ist, ist, dass das Magento Core Team die Plattform nicht mehr mit Sicherheitspatches unterstützen wird, aber es gibt eine gute Neuerung: Ein deutsches Team (unter der Leitung von Carmen Bremen, Magento Master) hat das mage-one Projekt gestartet, das die Plattform weiterhin mit Sicherheitspatches unterstützen wird. Außerdem bieten sie ein Preisgeld für die Suche und Behebung von Sicherheitsproblemen.

2 – Erwägen Sie, Ihren aktuellen Zahlungsanbieter zu ersetzen.

Ihre Kunden können auf Ihrem Magento 1 Portal mit Kreditkarte bezahlen? Beachten Sie, dass Ihr aktueller Zahlungsdienstleister möglicherweise noch nicht mit Magento 2.3 integriert ist (Magento 2.1, 2.2 und 2.3 unterschieden sich in einigen technischen Punkten). 

Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihr Provider ein offizielles Magento 2 Modul anbietet, andernfalls sollten Sie prüfen, ob für den Zahlungsanbieter ein Modul eines Drittherstellers auf dem Magento Marketplace verfügbar ist. Oder Sie können einen Entwickler beauftragen, es für Sie zu entwickeln, aber es bedeutet mehr Budget, Zeit und Risiko für Fehler, die zur Verschlechterung der Konversionsrate führen können.

Stattdessen schlage ich unseren Kunden vor, die Vorteile der Migration zu nutzen, um einen bessere Zahlungsanbieter zu finden. (Ich meine damit einen, der am besten zu Ihnen passt).

Viele Händler lassen sich auf Gewohnheiten ein und wissen vielleicht nicht einmal, wie viel sie für Transaktionsgebühren bezahlen. Dies könnte eine Gelegenheit sein, nach einem neuen Anbieter zu suchen, der bereits eine gute Magento 2-Anbindung vorzuweisen hat und bessere Geschäftsbedingungen oder Dienstleistungen anbietet, die Sie vorher nicht hatten, wie Tokenisierung oder wiederkehrende Zahlungen.

3 – Denken Sie an die Schulung Ihres technischen Personals.

Einige Händler (vor allem die kleinsten) haben einen oder mehrere technischen Ansprechpartner im Haus, der alle anderen Abteilungen mit ihrem Wissen unterstützt.  Er/sie hat Magento 1 in den letzten Jahren gelernt, nur weil er/sie es tun musste. Er ist kein erfahrener Entwickler, auch kein Systemadministrator, aber er/sie versucht nur das Minimum, das für gewöhnliche Aufgaben notwendig ist (z.B. Neuindizierung von Magento-Indizes über die Konsole, Korrektur falscher Daten in der Datenbank, etc.)

Magento 2 unterscheidet sich völlig von Magento 1. Geben Sie ihnen 2 bis 3 Wochen Zeit, um die Praxis auf dieser neuen Plattform zu erlernen, sonst werden Sie in Schwierigkeiten geraten (und Ihr Unternehmen auch).   

Schlussworte

Mit diesen Überlegungen möchte ich kleine Händler nicht davon überzeugen, für immer auf Magento 1 zu bleiben. Die Migration ist im Moment nicht zwingend vorgeschrieben, ich sage nur, dass Sie anfangen sollten, diese neue Welt zu studieren.

Magento 2 ist voll von neuen Techniken und Technologien, die Sie in Magento 1 selbst umsetzen müssen. Magento 2 ist state-of-the-art und geht mit der Zeit – und selbst ein Riese wie Adobe hat das verstanden.


Andrea Caprio, COO DNA Factory (Italy)

Tipp 6: So finden Sie die besten Erweiterungen für Magento 2.


Die Unterstützung von Erweiterungen ist das größte Feature, das Magento bietet.  Mit Erweiterungen können Sie sehr leistungsstarke Funktionen zu einem Bruchteil der Kosten im Vergleich zu kundenspezifischen Entwicklung hinzufügen. Indem Sie Ihre Kunden besser bedienen, verkauft Ihr E-Commerce-Unternehmen mehr! Allerdings müssen Sie Ihre Erweiterungen sorgfältig auswählen. Nicht alle Erweiterungen sind gleich gut. 

Wie findet man also die besten Erweiterungen?  Hier sind ein paar Tipps.

1. Ist der Entwickler ein Mitglied von ExtDN?

Die Mitglieder von ExtDN erklären, dass sie die Kodierungsregeln und Best Practices für Magento-Erweiterungen einhalten. Zum Beispiel ändern sie den Magento-Core-Code nicht, was das Upgrade auf neue Versionen von Magento wesentlich vereinfacht. Ihr Code ist zudem weniger anfällig für Konflikte mit anderen Erweiterungen.

2. Überprüfen Sie die Liste der Entwickler auf dem Magento-Marktplatz.

Wenn eine Erweiterung dort aufgeführt ist, wurde sie von Magento auf die Einhaltung der Regeln überprüft, beispielsweise ob der Code eines anderen Entwicklers dafür kopiert wurde.  Sie können auch nach Bewertungen suchen. Wir bevorzugen es jedoch, direkt beim Entwickler zu kaufen, da es den Support einfacher macht.

3. Überprüfen Sie, ob es regelmäßige Updates vom Entwickler gibt.

Erweiterungen müssen gepatcht und aktualisiert werden, um neue Versionen von Magento zu unterstützen. Sie möchten sicherstellen, dass der Entwickler kontinuierliche Verbesserungen bereitstellt.

3. Achten Sie auf eine Garantie

Die meisten seriösen Entwickler bieten eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie.

4. Kontaktieren Sie den Entwickler

Reagiert er darauf?  Wenn er vor dem Verkauf nicht gut kommuniziert, wird es nicht besser, wenn Sie nach dem Verkauf Fragen oder Probleme haben!

Es wird Zeiten geben, in denen Sie eine Erweiterung von einem Entwickler mit weniger Erfahrung und weniger Ruf verwenden müssen. Es gibt buchstäblich Tausende von Erweiterungen. Viele erfordern ein tiefes Fachwissen, das nur wenige Unternehmen besitzen, weshalb es nicht so viele gute Entwickler gibt.  Wenn Sie jedoch eine Wahl haben, nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, um jeden Entwickler zu recherchieren. 

Wenn Sie die obenstehende Liste verwenden, werden Sie eine bessere Wahl treffen.  Ihre Website wird wahrscheinlich besser laufen, Sie werden mehr verkaufen und weniger Probleme haben.


Brad Kort, President, Web2market, Illinois (USA)

Tipp 7: Wenn Sie die Migration einer komplexen Magento 1-Site durchführen, bleiben Sie beim Design und nehmen Sie nach der Migration schrittweise Änderungen vor.


Magento 1 zu Magento 2 ist keine Migration, es ist ein neues Projekt. 

Da nur die Daten migriert werden können, muss der Rest von Grund auf neu gemacht werden. Dies ist ein Wendepunkt, da es auch eine Möglichkeit ist, alte Probleme (wie Indexer, APIs, Varnish) zu lösen und Funktionalitäten zu verbessern, die Ihnen wirklich gefallen. Investieren Sie Budget und Zeit in die Planung, Analyse und Architektur des neuen Shops mit einem erfahrenen Entwicklungsteam.  

Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten migriert werden können. 

Wie gesagt, kann der Programmcode nicht migriert werden. Theoretisch können nur die Daten wie Katalog, Bestellungen und Kunden migriert werden.  Es kann einige Daten geben, die entweder sehr schwer oder unmöglich zu migrieren sind, je nachdem, wie stark der Grad der Anpassung Ihres Shops ist.  

Erwarten Sie nicht, dass der Magento 2 in derselben Zeit wie der vorherige Magento 1 Shop aufgebaut werden kann.

Grund: wir stehen vor zwei völlig unterschiedlichen Architekturlösungen.  Wenn Sie die Migration einer komplexen Magento 1-Site durchführen, bleiben Sie daher beim gleichen Design und führen Sie schrittweise (alle paar Wochen) nach der Migration inkrementelle Änderungen ein.  Außerdem sollten Sie niemals in Monaten mit einer Hochsaison wie Cyber Monday oder Weihnachten live gehen. Planen Sie Ihren Launch in Monaten mit niedrigen Umsätzen, um Instabilitäten zu vermeiden.  

Testen, testen, testen Sie vor dem Produktivstart! 

Erstellen Sie eine Liste aller Funktionalitäten, die Sie in der neuen Website implementieren möchten. 

Die Tatsache, dass Sie bereits eine Magento 1-Website betreiben, bedeutet nicht, dass das neue Entwickler-Team genau weiß, welche Prozesse, Verfahren und Funktionalitäten hinzugefügt oder angepasst wurden.  

Machen Sie eine detaillierte Liste der

  • Personen, die an dem Projekt beteiligt sind sowie ihre Verantwortlichkeiten innerhalb des Projekts
  • Erweiterungen in der aktuellen Magento 1: wie sind sie konfiguriert und welche Anforderungen damit abgedeckt sind 
  • Schnittstellen und Integration externer Systeme und Datenquellen 
  • individuellen Entwicklungen, welche Funktionalität umfasst diese und wo Sie finden Sie die Konfigurationseinstellungen im Admin-Panel 
  • Magento-Funktionalitäten, die nicht benötigt und daher entfernt werden sollte 
  • neuen Funktionen, die Sie als Teil dieses Projekts entwickelt möchten. Aber denken Sie daran: weniger ist manchmal mehr.


Ignacio Riesco Martín, CEO & Gründer von Interactiv4 (Spanien)

Tipp 8: Stellen Sie sicher, dass das gesamte Unternehmen beteiligt ist und jeder seine Prozesse verbessern kann.


Berücksichtigen und bedenken Sie alle Stakeholder

Unser bester Tipp, um die Umstellung von Magento 1 auf Magento 2 zu erleichtern, ist einfach – denken Sie an die wichtigsten Interessengruppen. Die Umstellung auf Magento 2 sollte als Chance betrachtet werden, nicht nur Ihre aktuelle Webplattform zu aktualisieren, sondern auch die Funktionalität im gesamten Unternehmen zu verbessern. Hier ist die Beratung mit den Interessengruppen innerhalb des Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Magento 2 hat Funktionalität für jede Abteilung, die übernommen werden kann und helfen kann, ihre aktuellen Prozesse in etwas zu verwandeln, das jeder will – eine Chance, seine Arbeit zu erleichtern. 

Der Prozess dafür kann einfach sein:

  1. Legen Sie jede Abteilung innerhalb des Unternehmens fest und identifizieren Sie die Interessenvertreter dieser Abteilungen. Konsultieren Sie die Stakeholder und ihr Team, um zu verstehen, wie sie die Magento 1-Plattform derzeit nutzen, sowohl Frontend als auch Backend.
  2. Nehmen Sie ihre aktuelle Nutzung der Website und bilden Sie diese mit der Funktionalität von Magento 2 ab, um sicherzustellen, dass ihre grundlegenden Anforderungen erfüllt werden. Wo viele Migrationen scheitern, ist, dass aktuelle Prozesse, an die Abteilungen gewöhnt sind, nicht berücksichtigt werden und sich ihre Prozesse am Ende ändern, möglicherweise nicht zum Besseren, mit einer neuen Plattform, die Reibungen zwischen den Abteilungen verursacht und das Gefühl, dass „der alte Weg“ besser war, zu Negativität und Enttäuschung führt.
  3. Nachdem Sie nun die aktuellen Prozesse abgebildet haben, konsultieren das Team und erfahren, wie es die Website nutzen möchte:

Welche Funktionen können hinzugefügt werden, um ihr Leben zu erleichtern und ihnen zu ermöglichen, ihre wertvolle Zeit in neue Möglichkeiten zu investieren?

Was wollten sie schon immer auf der Website tun, was ihnen in der Vergangenheit nicht möglich war?

Legacy-Probleme mit Ihrer bestehenden Website sind in der Regel der größte Blocker für den Fortschritt und Sie haben jetzt die Möglichkeit, neu anzufangen, also nutzen Sie das Beste daraus!

  1. Nehmen Sie ihre Wunschliste und legen Sie für jede Anfrage eine Priorität und Schwierigkeitsstufe fest. Die Schwierigkeitsbewertung kann erreicht werden, indem Sie mit Ihrer Agentur sprechen und herausfinden, was in Magento 2 enthalten ist, im Vergleich zu dem, was ein kundenspezifisches Build sein muss. Zum Beispiel, das Merchandising-Team will in der Lage sein, ohne Eingabe von Positionsnummern zu arbeiten. Dies ist etwas, das mit dem Visual Merchandiser von Magento 2 leicht zu erreichen ist, während die Festlegung automatischer Geschäftsregeln, wie Produkte vermarktet werden sollen, ein Custom Build oder die Beteiligung Dritter erfordern würde.
  2. Entscheiden Sie, was möglich und sinnvoll ist, um von ihrer Wunschliste aus zu starten, und nehmen Sie sich die Liste nach der Migration erneut vor. Unser letzter Ratschlag ist es, sicherzustellen, dass die wichtigsten Interessengruppen und ihr Team in die Prüfung der von ihnen gewünschten Funktionalität einbezogen werden. Annahmen darüber, wie jede Abteilung arbeitet und wie die Funktionalität für sie funktionieren soll, können zu einer gestörten Kommunikation führen und letztendlich bewirken, dass all die harte Arbeit zur Verbesserung der Prozesse das Gegenteil bewirkt. 

Die Sicherstellung, dass das gesamte Unternehmen beteiligt ist und jeder die Möglichkeit hat, seine aktuellen Prozesse zu verbessern, ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Migration. Sie werden von weitaus mehr Kollegen unterstützt als nur von denen im eigenen Team, und die Begeisterung für den Start mit Magento 2 wird wachsen, wenn alle mitwirken.


Alex Bohea, Account Manager bei Limesharp, London (UK)

Tipp 9: Migrieren Sie Ihren Produktkatalog auf ein PIM-System, um Kosten zu sparen.


Software und der Bedarf an neuen Funktionen ändern sich ständig. Eine der vielversprechendsten Entwicklungen sind PIM- bzw. Product Information Management-Systeme.

Oftmals sind administrative Systeme, die mit dem Magento-Shop verbunden sind, nicht darauf ausgerichtet, die richtigen Informationen über das Produkt an den Kunden weiterzugeben.

Im B2C könnte dies eine lange Beschreibung des Produkts sein, welche Produkte gut mit dem Produkt funktionieren und zusätzliche Informationen, die der Kunde zum Kauf des Produkts benötigt.

Im B2B-Bereich konzentrieren sich diese Zusatzinformationen oft auf die technischen Details des Produkts.

Administrative Systeme für Buchhaltung und Preislogik sind vorhanden und funktionieren, wie sie sollen. Aber gilt dies auch für die Verwaltung von Produktinformationen? Möglicherweise stehen ihnen nur 2 bis 3 „freie“ Felder für „zusätzliche“ Details zur Verfügung.

Experius berät häufig Kunden, die auf Magento 2 umsteigen wollen, bei der gleichzeitigen Migration ihrer Produktdaten auf ein PIM-System wie Akeneo. Dies gleichzeitig mit Ihrer Migration zu Magento 2 zu tun, ist eine enorme Kostenersparnis: Anstatt zuerst Ihre Produkte von Magento 1 nach Magento 2 zu migrieren, migrieren Sie einfach die Produkte in das PIM und verbinden das PIM über die Magento 2 REST API mit Ihrem neuen Webshop. 


Floris Schreuder, E-Commerce Consultant & Magento 2 Certified Solution Specialist bei Experius (NL)

Tipp 10: Konsultieren Sie vor der Migration Ihren SEO-Partner, damit Sie nichts entfernen, was Ihr Suchmaschine-Ranking gefährden könnte.


Bei der Umstellung von Magento 1 auf Magento 2 lohnt es sich, an Ihre Daten zu denken.  Die meisten Migrationswerkzeuge ermöglichen es Ihnen, alle Ihre aktuellen Kunden, Passwörter, Kategorien, Attribute, Produkte, Bilder, CMS-Inhalte und Bestellhistorie zu übertragen. Es lohnt sich daher, die Zeit für die Bereinigung dieser Daten aufzubringen, damit Sie nur das mitnehmen, was wirklich benötigt wird.    

Wir empfehlen, sich die Bestellhistorie anzusehen, da Sie aufgrund der DSGVO nur Bestelldaten bis zu 7 Jahren aufbewahren dürfen und ältere Benutzer gelöscht werden.  Produktdaten sind auch ein Schlüsselbereich, der aufgeräumt werden muss, also beseitigen Sie die deaktivierten oder unerwünschten Produkte, entfernen Sie Attribute und Attributsätze, die nicht mehr mit Produkten verknüpft sind, und entfernen Sie alle nicht verwendeten Kategorien.

Konsultieren Sie vor der Migration Ihren SEO-Partner, damit Sie nichts entfernen, was Ihr Suchmaschine-Ranking gefährden könnte  Die meisten Migrationen beginnen mit einer Vorab-Migration zu Beginn des Projekts, um die Magento 1 und Magento 2-Shops vor der Entwicklung synchron zu bekommen, gefolgt von mehreren Aktualisierungen bis hin zum Live-Gang. So haben Sie genügend Zeit, benötigten Anpassungen an Ihren Daten vorzunehmen und in den neuen Shop zu wechseln, der dann weniger Altlasten enthält.


Adam King, Mitgründer und E-Commerce Solutions Architect bei MediaLounge, Bournemouth (UK)

Tipp 11: Es gibt zwei Dinge, die portiert werden können: Ihre Daten und das Design Ihres Magento-Shops.


Magento 2 Upgrade-Tipps

Mit dem Ende des Lebenszyklus von Magento 1 stehen Shopbetreiber vor der Entscheidung, ob sie ein Upgrade auf Magento 2 durchführen. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die Aktualisierung auf Magento 2 ist nicht ein einfaches Upgrade darstellt, sondern ein kompletter Umbau des Shopsystems. 

Es gibt zwei Dinge, die portiert werden können. Zum einen sind es Ihre Daten, und zweitens ist es das Layout Ihrer Website. Das Frontend-Theme muss jedoch neu entwickelt werden, so dass Sie wahrscheinlich einige Optimierungen vornehmen und einige Modernisierungen hinzufügen möchten, um den höchsten Return-On-Invest (ROI) zu erzielen.

Da die Umstellung auf Magento 2 im Wesentlichen ein völlig neuer Shop ist, ist es ein perfekter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Magento 2 der richtige Schritt ist. Dies ist eine Gelegenheit für Sie, auf eine andere Plattform zu wechseln, wenn sie Ihren Bedürfnissen und Zielen besser entspricht. 

Aber was ist mit den Kosten?

Um die Kosten so schnell wie möglich zu ermitteln, sollten Sie eine Liste aller Integrationen, Erweiterungen und kundenspezifischen Funktionen Ihres Shops erstellen, bevor Sie Agenturen und Entwickler um Kosten bitten. Es ist üblich, dass Agenturen und Entwickler einen Basispreis für einen minimal tragfähigen Shop nennen können. Die Zeit, die benötigt wird, um Ihre Systeme wieder zu integrieren, Erweiterungen zu installieren und zu testen und die benutzerdefinierte Funktionalität neu zu programmieren, ist es, die die Kosten für den Umzug erhöht, sei es auf Magento 2 oder eine andere Plattform.


Juergen Schreck, President bei Solvature, Wisconsin (US)

Tipp 12: Betrachten Sie dies als eine Chance, neu zu bewerten, welche Funktionen für Sie wichtig sind, Ihr Website-Design, Ihren Weg zur Konvertierung und wie Sie mit Drittanbietern arbeiten.


Die Migration von Magento 1.x auf Magento 2 ist eine anspruchsvolle und schwierige Aufgabe.  Sie mögen ein mulmiges Gefühl verspüren, aber betrachten Sie es als eine Chance für einen “Hausputz”. Wenn Sie einen Haushalt umziehen, werden Sie unweigerlich Gegenstände verschenken oder wegwerfen, die Sie nicht mehr brauchsen. Betrachten Sie dies als eine Chance, neu zu bewerten, welche Funktionen für Sie wichtig sind, Ihr Website-Design, Ihren Weg zur Konvertierung und wie Sie mit Drittanbietern arbeiten.

Um mit der Analogie fortzufahren, ist es am besten, Ihre Sachen beim Umzug ordentlich in Kartons zu packen, und Ihr Magento-System ist da nicht anders. Stellen Sie sicher, dass Sie einen soliden Plan für die Migration von Auftragsdaten, Produktdaten und Kundendaten haben. Überlegen Sie, ob Sie wirklich alles übertragen müssen, da es einige Daten geben kann, die Sie bereits in externen Systemen haben und nicht mehr in Magento benötigen.

Schließlich sollten Sie die Ergebnisse Ihrer Migration gründlich überprüfen, bevor Sie vollständig in Ihre neue Umgebung wechseln. Sie werden sicherstellen wollen, dass Ihre Seiten-URLs gleich sind oder per 301-Redirect umgeleitet werden, und dass alle Ihre E-Mails funktionieren und konsistent konzipiert sind. Sie würden einen Umzug nicht machen ohne sich Ihre Post per Nachsendeantrag zusenden zu lassen – so wie Sie nicht auf Magento 2 migrieren würden, ohne Ihre URL-Struktur zu kontrollieren.


Maier Bianchi – Gründer und CTO bei Bemeir, New York (US)

Tipp 13: Testen Sie die Datenmigration so früh wie möglich!


Warum Magento 2?

Open Source: Magento 2 ist vollständig anpassbar und wird kontinuierlich aktualisiert, um vor neuen Sicherheitslücken zu schützen. Mit der größten Community von Entwicklern für E-Commerce-Plattformen entwickelt die Magento-Community kontinuierlich Erweiterungen, löst komplexe Probleme, gibt Feedback für Verbesserungen und mehr.

Go International: In Magento können Sie mehrere Websites und Shops mit nur einem Login verwalten. Wenn Sie auf der Suche nach internationaler Expansion sind, erstellen Sie auf Ihrer Magento-Website mehrere Shop-Ansichten mit verschiedenen Sprachen. Schaffen Sie Effizienz für Ihr Unternehmen mit einem einzigen System für alle Bestellungen und einer zentralen Produktdatenbank.

Tipps für eine erfolgreiche Migration von Magento 1 nach Magento 2

  • Testen Sie die Datenmigration so früh wie möglich!
  • Es ist wichtig, zu verstehen, was Sie von Magento 1 nach Magento 2 übertragen, besonders, wenn Sie das Magento Data Migration Tool verwenden.
  • Je nachdem, welche Daten Sie übertragen, kann es Daten aus Erweiterungsmodulen geben, die Sie im Rahmen der Konfiguration des Datenmigrationstools entfernen müssen.
  • Letzter Tipp: Es ist eine gute Zeit, Ihre Geschäftsdaten zu überprüfen und möglicherweise diese Gelegenheit zu nutzen, um eine Bereinigung durchzuführen.


Andrew Waite, Managing Director bei Convert Digital, Australia

Tipp 14: Wie Sie am meisten von Magento 2 profitieren? Indem Sie den neuen Shop für bessere Konversion optimieren.


Mehrwert und Nutzen durch den Wechsel auf Magento 2

Für viele Magento 1 Betreiber ist Magento 2 zunächst ein notwendiges Übel. Vermutlich läuft Ihr „alter“ Shop gut und Sie haben bis zuletzt in das System investiert.

Machen Sie daher aus der Migration von Magento 1 zu Magento 2 mehr als nur einen technischen „Wechsel“ zu einer neuen Plattform: Lernen Sie gezielt aus Ihren Erfahrungen mit Magento 1, decken Sie Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten auf und formen Sie daraus ein neues Konzept für Magento 2.

Nutzen Sie den Neuaufbau, um dabei verschiedene positive Effekte zu erzielen:

  • Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit – für mehr Umsatz
  • Optimierung des Systems für bessere Konversionsraten – für mehr Umsatz
  • Gestaltung reibungsloserer Prozesse für Verwaltung, Pflege und Betrieb Ihres E-Commerce-Business – für bessere Profitabilität und höhere Geschwindigkeit
  • Optimierung des Datenmanagements und der existierenden Schnittstellen und Integrationen – für mehr Effizienz

Fokussieren Sie sich daher vor allem auf das Konzept für den neuen Shop 

Die folgende Herangehensweise kann hilfreich sein, um einen ersten Plan zu erarbeiten:

  1. Übernehmen Sie alles, was gut funktioniert hat
  2. Entfernen Sie alles, was nicht mehr gebraucht wird.
  3. Fügen Sie alles das hinzu, was für eine optimierte Benutzerfreundlichkeit und eine bessere Konversion notwendig ist – und für weitere Ziele, die Sie sich vielleicht stecken. 

Konkret benötigen Sie dafür zunächst eine detaillierte Analyse der alten Plattform, die vor allem folgende Fragen stellt: 

  • Welche Erweiterungen werden verwendet, welche davon können weggelassen werden, für welche existiert ein Magento 2 Ersatz? 
  • Hilfreich ist auch die Überprüfung, welche Funktionalität individuell programmiert wurde und (trotzdem) mit dem Codemigrationstool für Magento 2 automatisch übertragen werden kann. 
  • Welche Schnittstellen existieren und welche externen Systeme und Datenquellen sind angebunden?

Erarbeiten Sie anschließend das Konzept für den neuen Shop. Bedenken Sie dabei vor allem Benutzerfreundlichkeit und Konversion. Einige Anregungen:

  • Wenn Ihr Magento-Shop bislang im Bereich Mobile Experience nicht glänzte, ist es jetzt an der Zeit, dies nachzuholen. Wenn Sie noch nicht über Progressive Web Apps (PWA) nachgedacht haben, ist dies der richtige Zeitpunkt, diese neue Technik zu evaluieren. 
  • Wenn Sie schon immer den Checkout verbessern wollten – und damit die Konversionsraten Ihres Shops – ist es jetzt an der Zeit, bestehende Erfahrungen, Kundenfeedback und erprobte Magento 2 Erweiterungen wie OneStepCheckout zu nutzen.  

Planen Sie Ihre Migration im Detail 

Unterteilen Sie den Migrationsprozess von Magento 1 nach Magento 2 in folgende Phasen aufgeteilt: 

  • Daten (Produkte, Kunden, Bestellungen, aber auch Konfigurationen); 
  • Magento-Erweiterungen (kaufen, installieren, konfigurieren, entwickeln)
  • Frontend-Theme, Layout und Design 
  • Testphase und tatsächlicher Relaunch. 

Abschließender Tipp: Arbeiten Sie mit einer Magento-Agentur zusammen, die viel Erfahrung mit Magento 1 und Magento 2 hat und bereits mehrere Migrationen von 1 nach 2 erfolgreich abgeschlossen hat.


Andrej Radonic, Magento Certified Solution Specialist, Mitgründer und Vorstand von interSales AG (Köln, Deutschland)

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Content-Strategien im E-Commerce – Interview

Content-Strategien im E-Commerce – Interview


Wie können sich Unternehmen im Online-Handel vom Wettbewerb abheben, um erfolgreich zu sein? Schöne Online-Shops und gute Produkte reichen in Zeiten von Amazon & Co. längst nicht mehr aus, um sich am Markt zu differenzieren. – Hier kommt Content Commerce in Spiel: Content-Marketing im E-Commerce bietet Shopbetreibern und Marketern umfangreiche und kreative Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen und Kunden zu binden.

Im Video interviewt Thomas Ottersbach von PageRangers Andrej Radonic dazu, wie Online-Händler gute Inhalte schaffen, um für den Kunden die optimale Customer Experience zu kreieren, um ihn darüber zu begeistern, zu inspirieren und ihn letztlich vom Suchenden zum Kaufenden zu machen.

Einige der Themen, die wir im SEO Expertentalk zum Thema Content Commerce besprechen


  • Shop-Content optimieren: Kategorien und Produkte inhaltlich und technisch sinnvoll gestalten und die typischen Fallstricke vermeiden. Vor allem müssen die SEO-Grundlagen umgesetzt sein.
  • Vom Suchenden zum Kunden: Mit Content E-Commerce den Top-of-Funnel gestalten. Beispiele für Content Marketing in Online-Shops: Story-Telling, Info-Guides, Ratgeber, Videos, Blogs, Online-Events.
  • Content optimal bereitstellen: wie biete ich eine optimale User Experience und schaffe eine saubere technische Infrastruktur dafür? Hier geht es darum, die richtige Kombination aus Shop und CMS zu finden. Viele Shops haben ein integriertes CMS, aber oftmals genügt es nicht den Anforderungen. Das „Verheiraten“ eines Shops mit einem externen CMS kann ein Weg sein, ist aber aufwändig.
  • Wie lasse ich den Content für meine Ziele arbeiten
    • Content ist nur gut, wenn er relevant ist. Dies muss durch eine passende Suche im Shop unterstützt werden.
    • Content ist dann besonders relevant, wenn er auf den Kunden zugeschnitten ist. Hier kommt Personalisierung ins Spiel.

Weitere Fragen, die das Interview behandelt


  • Welche Aufgaben muss Content im Ecommerce erfüllen?
  • Startseite, Kategorieseite, Produktdetailseite – worauf sollte man achten?
  • Herausforderungen bei der Content-Publikation – Medienbruch vermeiden!
  • Content Commerce – was ist das?
  • Wie sollte der Content aussehen und für wen schreibt man den Content?
  • Zweitverwertung von Content-Inhalten
  • Wie Content aufgebaut sein muss, damit dieser auch bei Google Sichtbarkeit aufbaut?
  • Sichtbarkeit muss nicht nur auf Produktdetailseite generiert werden – es gibt andere Möglichkeiten!
  • Wie wichtig ist Text bzw. die anderen Content-Formate heute?
  • Wie muss Content für die mobilen Devices aufbereitet sein?
  • Messbarkeit von Content – nicht aus dem Bauch heraus entscheiden!
  • Wie wichtig ist Technik und welches CMS nutze ich? Ein oder mehrere Systeme?
  • Wie schnell können Ergebnisse beim Content Commerce generiert werden?
  • Content Beispiele, wie die Integration von hochwertigem Content im Ecommerce funktionieren

Zum Interview

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Die häufigsten Fehler beim Wechsel von Magento 1 zu Magento 2

Die häufigsten Fehler beim Wechsel von Magento 1 zu Magento 2 – und wie Sie sie vermeiden.


Die Durchführung von Migrationen von Magento 1 Online-Shops zu Magento 2 gehört für uns bei der interSales AG zum Tagesgeschäft. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen mit der Umstellung von der alten auf die neue Magento-Version haben wir die folgende Liste von typischen Fehlern, Missverständnissen und verpassten Chancen zusammengestellt. Wir geben Ihnen konkrete Tipps, wie Sie die häufigsten Fallstricke vermeiden und ein erfolgreiches Magento 2 Relaunch-Projekt realisieren.

Erfahren Sie in diesem ausführlichen Guide alles Wissenswerte über Magento, die leistungsstarke E-Commerce-Plattform, und entdecken Sie, warum es zu den führenden Lösungen zählt.

Fehler: Datenschrott ungeprüft übernehmen.


Aus technischer Sicht ist die Migration der Daten – Artikel, Kategorien, Kunden, Bestellungen – recht einfach zu bewerkstelligen. Magento stellt dafür nämlich ein Migrationstool zur Verfügung, zudem gibt es sehr leistungsfähige Extensions wie Firebear Import & Export, die dabei unterstützen.

Groß ist daher die Versuchung, einfach 1:1 alle im alten Shop existierenden Daten zu übernehmen.

Wir raten davon ab! Denn in jedem Shop finden sich Daten, die nie mehr benötigt werden, veraltet sind oder schlichtweg falsch. Zudem sind Sie durch die DSGVO zur Datensparsamkeit im Hinblick auf personenbezogene Informationen verpflichtet.

Hilfreich sind bei der Planung diese Best Practices:

  • Analysieren Sie die Daten in Ihrem Shop: Was ist dort vorhanden? Was aktuell? Was ist würdig, übernommen zu werden?
  • Berücksichtigen Sie bei der Analyse auch Attributsets und Attribute: Gibt es Strukturen, die nicht mehr benutzt werden und daher bei der Migration außen vor bleiben können?
  • Denken Sie dabei auch an das CMS: Welche Seiten und Blöcke sind obsolet und können ggf. schon im alten Shop gelöscht werden?
  • Erstellen Sie einen Plan für die Datenübernahme. Bedenken Sie dabei auch, dass die Passwörter der Bestandskunden nicht übernommen werden können.
  • Planen Sie die Migration der Daten zu dem frühest möglichen Zeitpunkt ein, denn das Testing des technischen Prozesses sowie der Daten im Zielsystem benötigt erfahrungsgemäß viel Zeit!

Tipp: Ergreifen Sie daher die Gelegenheit und werden Sie zum Zeitpunkt des Umzugs alten (Daten-)Schrott los!

Fehler: Fehlende Modul-Planung.


Ausnahmslos jeder Magento 1 Shop ist historisch gewachsen und verfügt daher über eine große Zahl zusätzlich installierter Module, sog. Extensions.

Viele davon sind dabei oft gar nicht mehr in Benutzung. Oder aber man darf sich getrost die Frage stellen, ob diese Funktionalität im neuen Shop wirklich gebraucht wird.

Aus drei Gründen ist es daher gut, vorab auszumisten und genau zu prüfen, welche der installierten Funktionsmodule im neuen Shop gebraucht werden:

  • Nicht für jedes Modul in Magento 1 wird sich ein Pendant in Magento 2 finden. Während der Magento Marketplace zwar täglich wächst und bereits enorm groß ist, existieren nach wie vor Lücken. Die besten Chancen haben Sie, wenn Sie zuvor schon Extensions der großen Anbieter wie Amasty, MageWorx usw. verwendet haben.
  • Jedes installierte Zusatzmodul bedarf der Zuwendung: Es muss installiert, konfiguriert und bei Bedarf aktualisiert werden. Anders gesagt: Jedes Modul, auf das verzichtet wird, macht den Shop und seine Wartung schlanker.
  • Jede Extension verlängert potenziell die Ladezeiten der Shopseiten bzw. Kann Performanceeinbußen mit sich bringen.

Tipp: Planen Sie daher sorgfältig, welche Module Sie benötigen und verzichten Sie konsequent auf alle anderen.

Übrigens: Magento 2 verfügt bereits über neue, weitergehende Funktionen, die es so in Magento 1 nicht gab. Beispielsweise ist Google reCaptcha integriert, sowie ElasticSearch und der voll integrierte Amazon Sales Channel.

Missverständnis: Davon ausgehen, dass das Theme übernommen werden kann.


Magento 2 weist in weiten Teilen eine völlig neue Technik und Struktur auf. Dies gilt auch für das Theme, also die Oberfläche und Gestaltung, die Ihre Kunden von Ihrem Shop zu sehen bekommen.

Eine Übernahme des Themes ist somit leider nicht möglich. In vielen Fällen würde sie aber auch gar keinen Sinn machen. In den letzten Jahren hat sich gerade dank Mobile First Ansatz aber auch durch eine deutlicher ausgeprägte Optimierung der Usability so viel getan, dass man Frontends heutzutage nach modernen Prinzipien gestaltet.

Tipp: Die Migration ist also die perfekte Chance, Ihrem Shop nicht nur ein frisches, neues Aussehen zu spendieren, sondern die gesamte Customer Journey zu optimieren.

Fehler: Die Stakeholder nicht ins Boot holen.


Time-to-Market ist für Händler von großer Wichtigkeit, insbesondere im E-Commerce, wo Stillstand die Gelegenheit für Ihre Konkurrenten ist, sich Ihnen gegenüber einen Vorteil zu verschaffen.

Der Zeitrahmen für eine Magento-Entwicklung vom Entwurf bis zur Fertigstellung hängt von einer ganzen Reihe von Variablen ab, dazu gehören: Komplexität der Daten, benötigte neue Funktionalität, Designs und eventuelle saisonaler Faktoren Ihres Marktes.

Eines der häufigsten Missverständnisse ist, dass der Umstieg von Magento 1 auf Magento 2 lediglich ein Versions-Upgrade ist, während es sich in Wirklichkeit um den Aufbau einer neuen Website auf einer neuen Plattform handelt. Planen Sie daher zeitlich großzügig und mit Reserven und halten Sie für den Fall von Verzögerungen einen Notfallplan in der Schublade bereit.

Wenn Sie noch eine Magento 1.x-Website betreiben und sich noch nicht für die nächsten Schritte entschieden haben, dann ist jetzt die Zeit dafür gekommen, da der offizielle Support für alle Versionen von Magento 1.x ab Juni 2020 endet.

Tipp: Falls Sie eine neue Plattform in Betracht ziehen, wenden Sie sich an unser Team, das Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, um die besten Optionen für Ihr Unternehmen zu finden.

Fehler: Den Zeitbedarf unterschätzen.


Time-to-Market ist für Händler von großer Wichtigkeit, insbesondere im E-Commerce, wo Stillstand die Gelegenheit für Ihre Konkurrenten ist, sich Ihnen gegenüber einen Vorteil zu verschaffen.

Der Zeitrahmen für eine Magento-Entwicklung vom Entwurf bis zur Fertigstellung hängt von einer ganzen Reihe von Variablen ab, dazu gehören: Komplexität der Daten, benötigte neue Funktionalität, Designs und eventuelle saisonaler Faktoren Ihres Marktes.

Eines der häufigsten Missverständnisse ist, dass der Umstieg von Magento 1 auf Magento 2 lediglich ein Versions-Upgrade ist, während es sich in Wirklichkeit um den Aufbau einer neuen Website auf einer neuen Plattform handelt. Planen Sie daher zeitlich großzügig und mit Reserven und halten Sie für den Fall von Verzögerungen einen Notfallplan in der Schublade bereit.

Wenn Sie noch eine Magento 1.x-Website betreiben und sich noch nicht für die nächsten Schritte entschieden haben, dann ist jetzt die Zeit dafür gekommen, da der offizielle Support für alle Versionen von Magento 1.x ab Juni 2020 endet.

Tipp: Falls Sie eine neue Plattform in Betracht ziehen, wenden Sie sich an unser Team, das Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, um die besten Optionen für Ihr Unternehmen zu finden.

Fehler: Die Stakeholder nicht ins Boot holen.


Bedenken Sie bei der Migration alle Interessensgruppen in Ihrem Unternehmen.

Die Umstellung auf Magento 2 ist eine Chance, nicht nur Ihre aktuelle Webplattform zu aktualisieren, sondern auch die Funktionalität im gesamten Unternehmen zu verbessern. Hier ist die Beratung mit den Interessengruppen innerhalb des Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Magento 2 hat Funktionalität für jede Abteilung parat, die genutzt werden und helfen kann, ihre aktuellen Prozesse in etwas zu verwandeln, das jeder will – eine Chance, die Arbeit zu erleichtern.

Tipp: Falls Sie es noch nicht getan haben, definieren und etablieren Sie ein E-Commerce-Experten-Team in Ihrem Unternehmen. Dieses Gremium sollte mit Vertretern aller Abteilungen besetzt sein und bei wichtigen Entscheidungen befragt werden.

Fehler: SEO vernachlässigen.


Ihr Suchmaschinen-Ranking ist eines Ihrer wichtigsten Assets als Shopbetreiber. Achten Sie daher darauf, dass der Umzug auf die neue Magento-Installation alle wichtigen SEO-Aspekte berücksichtigt, so dass Sie keine Einbußen bei Google & Co. befürchten müssen.

Neben einer korrekten Konfiguration der SEO-bezogenen Einstellungen wie etwa Canonicals sowie der Meta-Informationen sollte der robots.txt Beachtung geschenkt werden. Wichtig ist zudem, mit den richtigen Redirects 404-Fehler zu vermeiden und die URLs gut gerankter Seiten zu erhalten.

Tipp: Planen Sie SEO als eigenständige Aufgabe im Rahmen der Migration ein und greifen Sie bei Bedarf auf einen Experten zurück. Dieser berät Sie im Hinblick auf die richtigen Maßnahmen und überprüft sowohl deren richtige Umsetzung als auch deren Erfolg im Betrieb.

Fehler: Den falschen Entwicklungspartner engagieren.


Soll es gut werden, oder günstig? In dieser Frage den falschen Schwerpunkt zu setzen, entscheidet zwischen Erfolg und Misserfolg Ihrer Magento-Migration.

Ein Online-Shop ist immer eine langfristige Aufgabe und Investition. Wählen Sie daher mit Bedacht die Magento-Agentur bzw. das Programmiererteam, welches sich darum kümmern soll.

Magento bedarf viel Erfahrung und großer Sorgfalt. Tipp: Fragen Sie nach einschlägigen Referenzen und Magento-Zertifizierungen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Falscher Ansatz: Auf der grünen Wiese beginnen.


Zweifellos bietet Magento out-of-the-box eine umfangreiche Funktionalität.

Der Weg zu einem individuellen Shop ist jedoch lang: Theme designen und programmieren, individuelle Funktionen entwickeln, Module finden und installieren, Daten migrieren – dies sind sehr aufwändige Aufgaben.

Wir erleben immer wieder, dass auf Grundlage einer “nackten” Magento-Installation aufgebaut wird. Das Theme wird dann von Grund auf neu programmiert und viele, viele Optimierungen an vorhandener Magento-Funktionatlität quasi von Hand erledigt.

Dieser Ansatz frisst Zeit und Geld.

Bei der interSales haben wir daher b2Sales entwickelt: Dabei handelt es sich um einen vorgefertigten, schlüsselfertigen Magento 2 Shop. Er umfasst ein modernes Layout, ein responsives Theme, enthält viele nützliche Funktionen, die zumeist erst nachgerüstet werden müssen. Und: er ist in allen Belangen bereits durchoptimiert. Magento-typische Schwächen wurden eliminiert. Mit b2Sales werden Neuprojekte auf Basis von Magento 2 schneller und kostengünstiger, da wir uns auf die für Sie individuellen Anforderungen konzentrieren können und die “typischen 80%” an Aufgaben darin bereits erledigt sind.

Tipp: Lassen Sie sich b2Sales kostenfrei und unverbindlich zeigen.

Fazit


Die Migration zu Magento 2 lässt sich nicht über Nacht bewerkstelligen. Mit der richtigen Planung und unseren Tipps sind Sie auf einem guten Weg.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie nach dem richtigen Partner für Ihr Magento-Projekt suchen.

interSales AG ist Ihre Magento-Agentur mit Erfahrung, Kompetenz und einem enormen Schatz an Best Practices für Magento 2.

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Magento 2 oder Shopify: Wohin als Magento 1 Shopbetreiber?

Magento 2 oder Shopify: Wohin als Magento 1 Shopbetreiber?


(Dies ist ein Gastbeitrag von Yuriy Sarkisov, Elogic)

Die Chancen stehen gut, dass Sie sich entweder bereits für einen Wechsel weg von Magento 1 entschieden haben oder Sie denken an eine Umstellung auf ein neues System und fragen sich, wie schwierig (und teuer) diese sein wird.
Magento wird die Unterstützung für die Vorgängecrversion Magento 1 im Juni 2020 einstellen. Es mag eine bittere Pille sein, aber es ist Zeit zum Wechseln. Da Sie die Migration sowieso nicht vermeiden können, fragen Sie sich vielleicht, ob Sie bei dieser Gelegenheit gleich auch die Plattform wechseln sollten? 
Wir verstehen, wie beängstigend und verwirrend die Auseinandersetzung mit diesem Thema sein kann, also wollen wir in diesem Artikel Transparenz durch Entmystifizierung schaffen.

Shopify oder Magento 2 – was ist der beste Weg für Sie?

Warum Sie unbedingt Magento 1 ablösen müssen

Magento 1 „End-of-Life“ klingt fast schon makaber, aber es entspricht den Tatsachen. Adobe stellt nicht nur die Unterstützung für zukünftige Updates von Magento 1.x ein, sondern entfernt auch alle Magento 1 Erweiterungen aus dem Magento Marketplace. Aus unserer Sicht gibt es zwei wesentliche Gründe, warum Sie sich für eine neue Plattform entscheiden müssen:  Sicherheit und Leistung.

Sicherheit

Kein Support = keine Sicherheitsupdates mehr. Hacker haben immer E-Commerce-Websites ins Visier genommen, weil sie dorthin gehen, wo das Geld ist, und sie wissen, wie anfällig ein ungeschütztes System sein kann. 

Nach Juni 2020 werden neu entdeckte Fehler in Magento 1 nicht mehr behoben, was bedeutet, dass Sie entweder nach einem Fix seitens eines Drittanbieters suchen müssen oder riskieren, Kunden (und Geld) zu verlieren. 

Leistung

Wir haben die Vorteile von Magento 2 in unserem Artikel Magento 1 vs Magento 2 verglichen. Magento 1.x verwendet Legacy-Architektur und Technologien. Nach dem Stichtag Adobe nur noch in neue Funktionen für Magento 2 investieren, darunter Neuerungen wie das Multi-Source-Inventarisierungsmodul, PWA Studio, Page Builder, etc. 

Neue Magento 2 Funktionen, die Ihnen vielleicht nicht bekannt sind.

B2B-Suite – Die für Magento Commerce verfügbare B2B-Suite enthält Funktionen wie erweiterte Kundenverwaltung, Anfragen und Verwalten von Angeboten, Kreditoptionen, erweiterte Käuferrollen und -verantwortlichkeiten, Schnellbestellung usw. 

Page Builder – Eine Magento-Erweiterung zur einfachen Erstellung von CMS-Inhalten mit Drag&Drop und unter Verwendung vorgefertigter Seiten- und Inhaltselemente (s. Bild).

Multi-source Inventory (MSI) – Multi-Lager-Verwaltung, tief als Modul in Magento integriert. MSI bietet:

  • Flexible Setups für Händler, deren Bestand aus einer einzigen Quelle oder mehreren Quellen stammt.
  • Concurrent Checkout verhindert “Überverkauf”
  • Algorithmen für den Versandabgleich

Leistungssteigerung – Neben einem umfangreichen Facelifting des Admin-Panels erhalten Sie dank der Fortschritte in Technologie und Architektur auch einen soliden Leistungsschub. Wir haben in einem früheren Artikel einige der größten Verbesserungen sowie andere Gründe für die Migration auf Magento 2 hervorgehoben. 

Verbesserter Checkout-Prozess – Der neue zweistufige Checkout ist eine hervorragende Basis für Händler und stellt eine enorme Verbesserung gegenüber dem nativen Checkout des M1 dar.

Wie viel kostet die Migration?

Die Kosten für Shopify und Magento 2 hängen von mehreren Faktoren ab.

Man kann nicht sagen, wie viel welche Variante kosten wird, solange nicht alle Anforderungen definiert sind. Im Falle der Shopify-Migration müssen Sie auf jeden Fall ein komplettes Redesign der Website durchführen. Für Magento hängen die Kosten für das Redesign davon ab, wie aktuell Ihre bestehende Website ist.  

Der Rest der anfallenden Kosten variiert je nach dem Grad der Anpassung, den Sie benötigen. Was ist wichtig zu beachten ist: wenn Sie wesentliche Änderungen am Backend in Magento 1 (Geschäftslogik, Auftrags-/Lagerverwaltung, etc.) vorgenommen haben, können Sie diese leichter auf Magento 2 übertragen. Dasselbe für Shopify zu tun, wird wahrscheinlich mehr Zeit und Geld kosten.

Umstellung auf Magento 2

Mögliches Redesign

  • Kosten des Designs: Diese liegen im Bereich von kostenlos bis $499 für ein gekauftes Theme.
  • Beachten Sie, dass es selten vorkommt, dass Kunden mit dem Standard-Theme zufrieden sind. Beispielsweise können sie zusätzliche Seitenelemente wie Buttons, Karussells usw. hinzufügen. Wir haben einen Artikel, der die Kosten für das Redesign abdeckt – hier.

Erweiterungen

Je nachdem, was Sie wählen, gibt es kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen (die bis zu tausend Dollar oder mehr kosten können).

Datenmigration

Glücklicherweise gibt es ein offizielles Datenmigrationstool von Magento, das den Prozess vereinfacht. Allerdings kann es aufgrund der neuen Funktionen von Magento 2 bei einem großen Shop auf Enterprise-Level mehrere Monate dauern, um die Daten vollständig zu migrieren.

Beispiele dafür, wie viel die Migration kosten kann


Extinent schätzt eine Preisspanne von $5.000-$100.000+.


Swift Otter Solutions schätzt eine Preisspanne von $20.000-$150.000.

Umstellung auf Shopify


Neugestaltung

  • Kosten des Designs: Diese liegen im Bereich von kostenlos bis $180.
  • Vieles kann ohne technisches Wissen angepasst werden, aber für eine detaillierte Anpassung müssen Sie Shopify-Entwickler beauftragen.

Erweiterungen

Viele sind kostenlos verfügbar, aber es wird mehr Zeit brauchen, um die zu finden, die Sie brauchen. Je nachdem, was Sie wählen, gibt es kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen.

Datenmigration

Es gibt keine einfache Möglichkeit, Daten wie Produkte, Kundeninformationen, andere Datenbankelemente und Inhalte per Drag & Drop zu übertragen. Sie müssen wahrscheinlich auf einen Dienst wie Cart2Cart oder LitExtension zurückgreifen, um die Datenmigration durchzuführen.

Beispiele dafür, wie viel die Migration kostet

Es kostete eCommerce Fuel insgesamt $50.000, um von Magento 1 auf Shopify umzusteigen (sie hatten dabei Unterstützung von Shopify selbst, was die Entscheidung für den Wechsel beeinflusst haben könnte).

Die Umstellung auf Shopify im Gegensatz zu Magento 2 würde wohl in etwa den gleichen Betrag kosten (dies ist natürlich abhängig von vielen verschiedenen Faktoren).

Wie schwer wird es sein, sich an eine neue Plattform zu gewöhnen?


Shopify würde Ihnen definitiv eine ganz neue Erfahrung bieten, aber was ist mit Magento 2?

Wie sich herausstellt, ist Magento 2 so viel neuer und besser, dass es fast wie eine brandneue Plattform ist. Aus technischer Sicht gibt es jedoch einige deutliche Vorteile. 

Vorteile der Migration auf Magento 2 

  • Ähnliche Logik – sowohl Magento 1 als auch Magento 2 verwenden ähnliche Geschäftslogik und Datenbankstrukturen.
  • Sie müssen nicht nach Erweiterungen suchen – die meisten Erweiterungen für Magento 1 sind für Magento 2 verfügbar.
  • Offizielles Datenmigrationstool – inklusive Dokumentation. Wenn Sie zu Shopify wechseln, müssen Sie einen Technologieanbieter finden und beauftragen, der Ihren Shop migriert.
  • Wenn Sie zu Shopify wechseln, müssen Sie sich an eine brandneue Plattform, neue Technologiepartner und neue Geschäftslogik gewöhnen.

Vorteile der Migration zu Shopify 

  • Extrem einfacher Upgrade-Prozess – Es ist viel weniger wahrscheinlich, dass nach einem Plattform-Update etwas kaputt geht. Außerdem können Sie Ihren Tarif mit einem Mausklick ändern.
  • Geschlossenes Backend – Sie können das Frontend je nach Tarifstsufe beliebig anpassen. Beispielsweise können Sie die Checkout-Seite nur ändern, wenn Sie einen Shopify Plus Vertrag abschließen. 
  • Sehr benutzerfreundlich – Obwohl die anfängliche Lernkurve mit Gewöhnung verbunden sein kann, wird es einfacher sein, neue Mitarbeiter einzubeziehen, die dann schnell zurechtkommen.
  • Schnellere Technologieanpassung – Da Magento heute ein Adobe-Unternehmen ist, kann die Unternehmensstruktur ein Hindernis für eine schnelle Umstellung oder Einführung neuer Technologien sein.

Magento 2 vs. Shopify: Feature-Liste 

Funktionen Magento 2 Shopify
Open Source +
Community-basierte Entwicklung +
Transaktionsgebühren +
Gehostet +
24/7 Support +
Mandanten, mehrsprachig +
API-Integration flexibel eingeschränkt

Welche Plattform ist die beste, wenn Sie wachsen wollen?

Shopbetreiber wechseln Plattformen aus verschiedenen Gründen. In Ihrem Fall haben Sie wirklich keine andere Wahl, als von Magento 1 wegzugehen. Was Sie kontrollieren können, ist die Wahl der besten Plattform für die jeweilige Aufgabe – die Migration Ihres Online-Business. 

Wir wollen nicht voreingenommen sein, aber viele der Funktionen, die Sie mit Magento Open Source sofort einsatzbereit bekommen, sind nur in Shopify’s Enterprise-Level Shopify Plus verfügbar, der mindestens $2000 pro Monat kostet.  

Händler, die mit Magento beginnen, stellen ggf. irgendwann fest, dass die Software mehr bietet, als sie benötigen. Dies könnte daran liegen, dass Sie entweder nicht den Grad der Anpassung von Magento benötigen oder einen schnelleren, einfacheren Weg suchen, um das Online-Business zu starten.

Unserer Meinung nach verfügt Magento um bessere Fähigkeit zu skalieren. Sie können Produkte, Geschäfte, Websites und alles dazwischen skalieren.

Welche Plattform ist innovativer und wird weiterhin innovativ sein?

Der globale Einzelhandel durchläuft derzeit einige gravierende Veränderungen. E-Commerce-Plattformen werden gezwungen sein, sich an neue Technologien wie PWA, KI, Big Data und AR/VR anzupassen. 

Sobald Shopbetreiber die Vorteile dieser Technologien erkannt haben, werden sie sie in ihre Geschäfte integrieren wollen. Im Moment läuft das Rennen um die Verbesserung der digitalen Kundenzufriedenheit, und dieses Rennen erfordert Ressourcen. Seit der Übernahme durch Adobe hat Magento kürzlich neue Integrationen mit Adobe-Tools wie Adobe Sensei vorgestellt. Adobe Sensei verwendet KI und maschinelles Lernen, um das Benutzerverhalten für intelligentere Produktempfehlungen abzubilden. 

Darüber hinaus produziert der Magento Innovations Hub, der von Community-Mitgliedern und Magento Solution Partnern betrieben wird, noch nie dagewesene Tools wie PWA Scan & Go für schnelle In-Store-Käufe, robotergestütztes In-Store-Shopping und Voice-Shopping.

Magento ist Shopify auf den Fersen (oder umgekehrt, je nachdem, wen Sie fragen). Letztes Jahr führte Shopify Shopify AR ein, um das mobile Einkaufen zu verbessern, indem es Produkte durch 3D-Modelle zum Leben erweckt, die Sie ausmessen, aus allen Winkeln betrachten und sogar in der Umgebung um Sie herum platzieren können.

Erst in diesem Jahr hat Shopify eine ernstzunehmende Summe in ein KI-basiertes Fulfillment-Netzwerk investiert. Das Netzwerk nutzt maschinelles Lernen, um sicherzustellen, dass die Produkte pünktlich und mit niedrigeren Versandkosten geliefert werden.

Wer profitiert am meisten von der Umstellung auf Shopify anstelle von Magento?

  • Unternehmen, die nicht im B2B oder Großhandel online tätig sind und nicht danach streben, zu skalieren und flexibel zu bleiben.
  • Unternehmen, die noch keine Online-Strategie haben oder E-Commerce noch als Versuchsballon sehen.
  • Einzelhändler, die keine umfangreichen Anpassungen oder eine zentrale Verwaltung benötigen.
  • B2C-Händler mit einer einfachen Produktkatalogstruktur und Bestell-/Bestandsanforderungen.

Fazit: Shopify oder Magento 2 – wer ist besser?


Shopify ist eine der am schnellsten wachsenden E-Commerce-Plattformen. Es ist kein Geheimnis, dass sie einen größeren Marktanteil haben als Magento.
Es ist auch klar, dass Shopify die beste Wahl für Shopbetreiber ist, die gerade erst anfangen – und Shopify macht das Erlebnis super einfach. Sie bieten kostenlose Tools und problemloses Hosting, und Sie müssen sich keine Sorgen um Updates machen – die Plattform kümmert sich um alles.

Magento hingegen hat eine steilere Lernkurve. Allerdings ist Magento viel besser individuell anpassbar und hat insgesamt mehr Funktionen (für weniger Geld). Vor allem aber ist es eine gute Investition in die Zukunft, da Adobe Magento mit Cloud-Services zu einem E-Commerce „Powerhouse“ integriert.

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